Siegessäulenaktion: Verfahren eingestellt

Im Januar bekamen alle Menschen, die bei der Banneraktion an der Siegessäule dabei waren, eine Vorladung von der Polizei. Dabei wurden wir gebeten, uns zu dem Vorwurf des Hausfriedensbruchs zu äußern. Wir entschieden uns alle dazu, dieses Schreiben zu ignorieren. Jedes gesagte Wort vor der Polizei kann gegen Mitaktivist_innen verwendet werden und prinzipiell gilt für uns vor der Polizei “Wir sagen hier jetzt nichts”.
Wie sich ein weiteres Mal zeigt ist das das richtige Vorgehen. Im Laufe der letzten Wochen haben alle Aktivist_innen einen Brief von der Berliner Staatsanwaltschaft bekommen, dass unsere Verfahren eingestellt wurden. Wir freuen uns sehr darüber!
Allerdings leiden weiterhin viele Menschen unter Repressionen und mit denen zeigen wir uns solidarisch. Auch von unserer vergangenen Aktion bei Vattenfall sind die Folgen für einige Aktivist_innen noch nicht ganz klar. Wenn es mehr Informationen dazu gibt werden sie hier veröffentlicht.

Bleibt solidarisch und lasst euch von Repressionen nicht einschüchtern, Widerspruch einlegen, Schreiben der Polizei ignorieren, Unterstützung suchen, all das hilft!

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