PM – Rheinmetalls Rüstungsfabriken in Unterlüß blockiert

Rheinmetall-Blockade Unterlüß
15.5.17

“Entrüstet euch”: Rheinmetalls Rüstungsfabriken in Unterlüß blockiert

Seit heute Morgen um 8 Uhr blockieren rund 40 Aktivist_innen zwei Fabriken des Rüstungsunternehmens Rheinmetall in Unterlüß bei Celle. Alle wichtigen Zufahrten der Fabriken sind durch Sitzblockaden versperrt, so dass Autos und LKWs dort nicht mehr auf das Werksgelände gelangen können. Dadurch ist der Betriebsablauf erheblich gestört. Die Aktivist_innen wollen mit ihrer Aktion ein deutliches Zeichen gegen Waffenproduktion und Rüstungsexporte setzen. Die Blockade soll weiterhin aufrecht erhalten werden.

In Unterlüß befindet sich der wichtigste Standort von Rheinmetall Defence, dem größten Rüstungsunternehmen mit Sitz in Deutschland. Rheinmetall ist in den letzten Wochen vor allem durch den angekündigten Export einer Panzerfabrik und der entsprechenden Technologie in die autoritäre Türkei in die öffentliche Kritik geraten. Fiona Rucke von JunepA sagt: „Für unsere Aktion gegen Krieg und Militarismus haben wir den Ansatzpunkt Rheinmetall gewählt, weil das Unternehmen mit dafür verantwortlich ist, dass gewaltvolle Konflikte in aller Welt aufrecht erhalten werden und Fluchtursachen entstehen.“ Ziel der Aktion Zivilen Ungehorsams ist es, eine gesellschaftliche Debatte über Konversion der Rüstungsunternehmen und Abrüstung anzuregen. Die Aktivist_innen wenden sich dabei auch entschieden gegen das Ziel der aktuellen Bundesregierung, aufgrund von NATO-Verpflichtungen die deutschen Kriegsausgaben um die Hälfte und damit etwa 20 Mrd. Euro zu steigern anstatt sie zu senken. Marcus Schäfer ergänzt: „Es gilt nach wie vor, dass mehr Waffen und Militär das Risiko von Konflikten stets erhöhen statt senken. Wir als junge Menschen können daher nicht tatenlos zusehen, wenn vor unserer Haustür ohne Aufschrei Panzer sowie Munition und damit reine Tötungsmaschinen hergestellt werden.“ Statt militärischer Aufrüstung sollten den Protestierenden zufolge die Mittel für zivile Konfliktbearbeitung enorm aufgestockt werden.

Die Aktion wurde von Aktivist_innen des Jugendnetzwerks für politische Aktionen (JunepA) initiiert. Am gestrigen Sonntag fand bereits ein friedenspolitischer Spaziergang der “Hamburger Initiative” in Unterlüß statt. Auch der Gottesdienst in der Unterlüßer Friedenskirche war dem Thema “Es ist Krieg. Entrüstet euch!” und der lokalen Rüstungsproduktion gewidmet.

Wie letzte Woche bekannt wurde, ist JunepA die diesjährige Preisträgerin des Aachener Friedenspreises. Das Netzwerk hat angekündigt, auch weiterhin Aktionen gegen Militarismus zu organisieren.

Die Campfläche wartet auf uns!

Liebe Leute!
Wir haben eine Campfläche – nein, sogar zwei! Die Polizei hat versucht, uns in letzter Sekunde vor unserem Aktionswochenende unsere gute Laune zu verderben, indem sie uns verboten haben, auf unserem Zeltplatz zu schlafen. Aber davon lassen wir uns nicht einschüchtern und können jetzt stolz verkünden, dass wir getrennte Wohn- und Schlafwiesen haben. Wenn das kein Luxus ist!
Wir treffen uns auf dem Dorfplatz in Unterlüß, dort können wir tagsüber unser Programm machen. Und wenn es Nacht wird, dann ziehen wir um. Für den Transport zwischen den beiden Wiesen wird gesorgt sein, es kann aber nicht schaden, wenn ihr Fahrräder, Autos oder Reittiere mitbringt.
Juchee! Wir freuen uns auf euch!

PM – Rüstungsfabrik-Blockade Ankündigung

Blockade an Rüstungsfabriken von Rheinmetall in Unterlüß angekündigt

Am Montag, den 15. Mai, werden Aktivist_innen die Zufahrtswege der Rüstungsfabrik(en) der Firma Rheinmetall in Unterlüß (bei Celle) blockieren, um gegen Waffenproduktion und -export zu protestieren. Rheinmetall ist der größte Rüstungskonzern Deutschlands. Initiiert wird die Aktion vom Jugendnetzwerk für politische Aktionen (JunepA).
„Wir wollen nicht tatenlos dabei zusehen, wie vor unserer Haustür Waffen gebaut und in alle Welt geliefert werden“ so Fiona Rucke von JunepA. Ziel ist es, den Normalbetrieb konkret zu stören, um ein klares Zeichen gegen Rüstungsexporte und Militarismus zu setzen.
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Rheinmetall-Blockade

Waffenproduktion? Blockieren!

Wir werden am 15. Mai 2017 die Rheinmetall-Fabrik in Unterlüß (bei Celle) blockieren.

Bei Rheinmetall in Unterlüß, dem größten Waffenproduzenten in Deutschland, werden Waffen, Munition und sogenannte Landsysteme (Panzer etc.) hergestellt, die dann in Kriegsgebiete und Krisenregionen geliefert werden – auch an menschenrechtsverachtende Staaten. Damit trägt Rheinmetall dazu bei, dass Kriege und gewaltvolle Konflikte anhalten.

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Bericht von der Büchel-Blockade am 27.3.17

Pünktlich zum Auftakt der Verhandlungen zum Atomwaffenverbot der 130 Staaten in New York haben 20 Atomwaffengegner_innen aus verschiedenen Städten Deutschlands in Büchel die Zufahrtstore zum Atomwaffenstützpunkt Büchel blockiert. Sie zielte u.a. auf die Weigerung der Bundesregierung, an diesen wichtigen Verhandlungen teilzunehmen. In der Aktionsvorbereitung im parallel dazu stattfindenden Protestcamp in der Nähe des Haupttores einigten sich die Teilnehmer_innen sehr schnell auf eine Blockadeaktion, um die hereinfahrende Frühschicht am Erreichen ihres Arbeitsplatzes zu hindern. 4 der dafür wichtigsten Tore wurden mit Blockadegruppen besetzt.

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PM: Massives Polizeiaufgebot in Büchel

Pressemitteilung – Büchel, den 28.03.2017

Massives Polizeiaufgebot bei Blockadeaktion am Atombomben­stützpunkt Büchel

Am Montag um sechs Uhr morgens haben etwa 20 Friedens­aktivist_innen für kurze Zeit vier der Tore des Fliegerhorstes Büchel in der Eifel blockiert. Dort sind die 20 US-amerikanischen Atom­bomben stationiert, die der Bundeswehr im Rahmen der nuklearen Teilhabe der NATO zugeordnet sind. Regelmäßig finden dort Übungen zum völker­rechts­widrigen Einsatz der Atomwaffen statt.

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Fotos von der Büchel-Blockade

Hier findet ihr Fotos von unserer Blockade und dem Polizeieinsatz in Büchel am 27. März. Die Fotos können unter Angabe der Quelle „JunepA“ gerne verwendet werden.

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Aktuelle Infos zur Büchel Blockade:

Friedensaktivisten sitzen vor dem Lutzerather Tor des Fliegerhorstes in Büchel.Ab 6 Uhr heute morgen haben 2o Aktivist_innen die Tore des Atomwaffenlagers in Büchel blockiert. Ein Tor wurde geräumt, 8 Menschen bekamen einen Platzverweis. Es gab ein großes Polizeiaufgebot. Die Abschlussaktion vor dem Haupttor wurde eingekesselt und 6 Leute sind seit dem in Gewahrsam.

PM: Blockade des Atomwaffenlagers in Büchel

Pressemitteilung

Büchel, 27.03.2017

  1. März: Blockade am Atombombenstützpunkt Büchel zum Beginn von UN-Atomwaffenverbots-Verhandlungen

Am Montag, den 27. März, blockieren Aktivist_innen den Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Dort sind die 20 Atombomben stationiert, die der Bundeswehr im Rahmen der nuklearen Teilhabe der NATO zugeordnet sind. Regelmäßig finden dort Übungen zum völkerrechtswidrigen Einsatz der Atomwaffen statt.

Am selben Tag beginnen bei den Vereinten Nationen in New York Verhandlungen zu einem weltweiten Verbot dieser Massenvernichtungswaffen. Allerdings boykottiert die Bundesregierung diese Verhandlungen trotz ihres im Koalitionsvertrag festgehaltenen Bekenntnisses zu einer „atomwaffenfreien Welt“.

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Newsletter Februar 2017

Ermittlungsverfahren und große Aktionspläne

Hallo liebe Menschen!

Ein neues Jahr hat begonnen und wir stecken schon mitten in den Aktionsplanungen für die nächsten Monate. Anfang Februar hatten wir unser erstes Bundestreffen in diesem Jahr und ab jetzt haben wir fast jeden Monat ein Treffen oder eine Aktion. Worum es genau geht, erfahrt ihr in diesem Newsletter.

Inhalt:
1. Bericht vom Bundestreffen
2. Ermittlungsverfahren
3. Blockade in Büchel
4. Waffen-Aktion bei Rheinmetall
5. G20-Gipfel in Hamburg
6. Aktion im Rheinland
7. Kommende Workshops

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