Regionalgruppe Südwest: Protest gegen Bundeswehrpräsenz auf dem Hessentag

Nicht die Augen verdrehen lassen!

Am „Tag der Bundeswehr“, der 2017 am 10. Juni ausgerichtet wurde, hat die JunepA Regionalgruppe Südwest samt Unterstützer_innen wie auch zahlreiche andere Organisationen gegen die Bundeswehrpräsenz auf dem Hessentag in Rüsselsheim protestiert. Mit einer riesigen rosaroten Brille setzten wir uns in den Eingang des Bundeswehrgeländes und machten es uns mit Apfelpfannkuchen gemütlich, während die Besucher_innen des Geländes sich um uns herum schlängeln mussten. Unser Banner in pinker Tarnfarbe und unsere Flyer erklärten die Brille: Bloß nicht die Augen verdrehen lassen!
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Banner gegen Rheinmetall in der Uni Lüneburg

 

Am 7. Juni fand eine Diskussion mit Dirk Niebel (Rheinmetall) und Agnieszka Brugger (Die Grünen), moderiert von Jürgen Trittin (Die Grünen) in der Leuphana Universität Lüneburg statt.

Dirk Niebel war vor einigen Jahren noch Entwicklungsminister und ist jetzt bei Rheinmetall für die internationale Strategieentwicklung und globale Regierungsbeziehungen zuständig. Damit zeigt er, wie eng die Politik und die Rüstungsindustrie miteinander verwoben sind. ‚Banner gegen Rheinmetall in der Uni Lüneburg‘ weiterlesen

Einladung zum Bundestreffen in Rüsselsheim

Unser nächstes Bundestreffen steht an! Mit einer kleinen Besonderheit: Wir treffen uns nämlich vom 9.-11. Juni in Rüsselsheim (nahe Frankfurt), wo der diesjährige Hessentag stattfindet. Dort ist die Bundeswehr gleich mit zwei Ständen vertreten und wirbt im Volksfestcharakter fürs Töten und Sterben.

Deshalb werden wir neben den vielen Themen, die wir zu besprechen haben, am Samstagvormittag (wie auch das Friedensbündnis Hessentag) vor Ort auf diese zu unrecht geschönte Rekrutierungsmaßnahme aufmerksam machen. Niemand soll sich von der Bundeswehr die Augen verdrehen lassen!

Von Samstagnachmittag bis Sonntagnachmittag konzentrieren wir uns schließlich u.a. auf die Aktionen gegen Braunkohle im Rheinland (Kohle erSetzen!) und den G20-Gipfel in Hamburg. Wir werden zudem viel Grundsätzliches thematisieren, z.B. gibt es Input zum Konzept des „Nachhaltigen Aktivismus“.

Es wird also spannend, auch für neue Interessierte! Wenn du kommen möchtest, schreibe einfach an kontakt-junepa@riseup.net, dann bekommst du mehr Infos über Ort und Übernachtungsmöglichkeiten.

Bericht von der Rheinmetall-Blockade

Am 15. Mai haben wir mit 60 Menschen zwei Rheinmetall-Fabriken in Unterlüß blockiert. Rheinmetall ist das größte Rüstungsunternehmen mit Sitz in Deutschland und hat zwei Fabriken in Unterlüß, in denen Waffen/Munition und Landsysteme/Panzer hergestellt werden.

Rund um die Aktion gab es ein Camp, auf dem wir uns vorbereitet haben. Weil das Camp in der Mitte des Ortes auf dem Dorfplatz lag, gab es die Möglichkeit mit Anwohner_innen ins Gespräch zu kommen. Am Sonntag, parallel zur Aktionsvorbereitung, gab es einen Friedensgottesdienst, ein gemeinsames Essen und einen Spaziergang zu den Fabriken. Dieser wurde von der Hamburger Initiative gegen Rüstungsexporte organisiert.

Am nächsten Morgen haben wir uns von verschiedenen Orten aus in Kleingruppen auf den Weg zu einigen Toren und Zufahrtsstraßen der beiden Fabriken gemacht. Dabei sind wir an mehreren Stellen auf die Polizei getroffen, viele Polizeiketten konnten jedoch durchflossen werden. Die Tore konnten durch Sitzblockaden und durch ein Tripod, ein 3 Meter hohes Holzgestell versperrt werden. Dadurch wurde der Betriebsablauf erheblich gestört. ‚Bericht von der Rheinmetall-Blockade‘ weiterlesen

PM – Rheinmetalls Rüstungsfabriken in Unterlüß blockiert

Rheinmetall-Blockade Unterlüß
15.5.17

“Entrüstet euch”: Rheinmetalls Rüstungsfabriken in Unterlüß blockiert

Seit heute Morgen um 8 Uhr blockieren rund 40 Aktivist_innen zwei Fabriken des Rüstungsunternehmens Rheinmetall in Unterlüß bei Celle. Alle wichtigen Zufahrten der Fabriken sind durch Sitzblockaden versperrt, so dass Autos und LKWs dort nicht mehr auf das Werksgelände gelangen können. Dadurch ist der Betriebsablauf erheblich gestört. Die Aktivist_innen wollen mit ihrer Aktion ein deutliches Zeichen gegen Waffenproduktion und Rüstungsexporte setzen. Die Blockade soll weiterhin aufrecht erhalten werden.
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Die Campfläche wartet auf uns!

Liebe Leute!
Wir haben eine Campfläche – nein, sogar zwei! Die Polizei hat versucht, uns in letzter Sekunde vor unserem Aktionswochenende unsere gute Laune zu verderben, indem sie uns verboten haben, auf unserem Zeltplatz zu schlafen. Aber davon lassen wir uns nicht einschüchtern und können jetzt stolz verkünden, dass wir getrennte Wohn- und Schlafwiesen haben. Wenn das kein Luxus ist!
Wir treffen uns auf dem Dorfplatz in Unterlüß, dort können wir tagsüber unser Programm machen. Und wenn es Nacht wird, dann ziehen wir um. Für den Transport zwischen den beiden Wiesen wird gesorgt sein, es kann aber nicht schaden, wenn ihr Fahrräder, Autos oder Reittiere mitbringt.
Juchee! Wir freuen uns auf euch!

PM – Rüstungsfabrik-Blockade Ankündigung

Blockade an Rüstungsfabriken von Rheinmetall in Unterlüß angekündigt

Am Montag, den 15. Mai, werden Aktivist_innen die Zufahrtswege der Rüstungsfabrik(en) der Firma Rheinmetall in Unterlüß (bei Celle) blockieren, um gegen Waffenproduktion und -export zu protestieren. Rheinmetall ist der größte Rüstungskonzern Deutschlands. Initiiert wird die Aktion vom Jugendnetzwerk für politische Aktionen (JunepA).
„Wir wollen nicht tatenlos dabei zusehen, wie vor unserer Haustür Waffen gebaut und in alle Welt geliefert werden“ so Fiona Rucke von JunepA. Ziel ist es, den Normalbetrieb konkret zu stören, um ein klares Zeichen gegen Rüstungsexporte und Militarismus zu setzen.
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Rheinmetall-Blockade

Waffenproduktion? Blockieren!

Wir werden am 15. Mai 2017 die Rheinmetall-Fabrik in Unterlüß (bei Celle) blockieren.

Bei Rheinmetall in Unterlüß, dem größten Waffenproduzenten in Deutschland, werden Waffen, Munition und sogenannte Landsysteme (Panzer etc.) hergestellt, die dann in Kriegsgebiete und Krisenregionen geliefert werden – auch an menschenrechtsverachtende Staaten. Damit trägt Rheinmetall dazu bei, dass Kriege und gewaltvolle Konflikte anhalten.

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Bericht von der Büchel-Blockade am 27.3.17

Pünktlich zum Auftakt der Verhandlungen zum Atomwaffenverbot der 130 Staaten in New York haben 20 Atomwaffengegner_innen aus verschiedenen Städten Deutschlands in Büchel die Zufahrtstore zum Atomwaffenstützpunkt Büchel blockiert. Sie zielte u.a. auf die Weigerung der Bundesregierung, an diesen wichtigen Verhandlungen teilzunehmen. In der Aktionsvorbereitung im parallel dazu stattfindenden Protestcamp in der Nähe des Haupttores einigten sich die Teilnehmer_innen sehr schnell auf eine Blockadeaktion, um die hereinfahrende Frühschicht am Erreichen ihres Arbeitsplatzes zu hindern. 4 der dafür wichtigsten Tore wurden mit Blockadegruppen besetzt.

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PM: Massives Polizeiaufgebot in Büchel

Pressemitteilung – Büchel, den 28.03.2017

Massives Polizeiaufgebot bei Blockadeaktion am Atombomben­stützpunkt Büchel

Am Montag um sechs Uhr morgens haben etwa 20 Friedens­aktivist_innen für kurze Zeit vier der Tore des Fliegerhorstes Büchel in der Eifel blockiert. Dort sind die 20 US-amerikanischen Atom­bomben stationiert, die der Bundeswehr im Rahmen der nuklearen Teilhabe der NATO zugeordnet sind. Regelmäßig finden dort Übungen zum völker­rechts­widrigen Einsatz der Atomwaffen statt.

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