Atomwaffengegner vor Gericht- PM

Pressemitteilung
Büchel, 15.9.2017
Atomwaffengegner vor Gericht – Deutsche Atompolitik auf der Anklagebank
Am 18.9.2017 um 13.30 Uhr müssen sich erneut 4 Personen vor dem Amtsgericht Cochem für ihre Aktion des Zivilen Ungehorsams auf dem Atomwaffenstützpunkt Büchel am 12.9.2016 verantworten. An diesem Tag wurde aus Protest gegen die dort gelagerten Massenvernichtungswaffen die Start- und Landebahn von 9 Aktivisten von JunepA (Jugendnetzwerk für politische Aktionen) und andere besetzt. Die Besetzer hielten sich 45 Minuten mit Luftballons und Transparenten dort auf, bis Bundeswehr und Polizei auf die Gruppe aufmerksam wurde. Alle Beteiligten sind angeklagt, am 18.9. beginnen die ersten
Prozesse.

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JunepA vor Gericht – wir brauchen euch!

In der nächsten Zeit stehen drei Gerichtsprozesse an.

Zwei davon beschäftigen sich mit unserem Go-In am Atomwaffenlager Büchel, und einer mit der Banneraktion gegen TTIP am Kölner Hauptbahnhof.

Wir brauchen viele Menschen, die uns im Gerichtssaal unterstützen.

Bist du dabei?

Mehr Infos

Was steht an?

Nach zwei sehr schönen, arbeitsintensiven und erfolgreichen Aktionen hintereinander (Blockade der Rheinmetallfabriken und Kohle erSetzen), müssen wir von JunepA uns erstmal wieder sammeln und ein bisschen erholen. Ein paar von uns werden morgen am 1.9. , stellvertretend für JunepA den Aachener Friedenspreis entgegennehmen. Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr! Nach und nach flattern bei uns allerdings auch Briefe mit Gerichts-Vorladungen von verschiedenen Aktionen des letzten Jahres ins Haus. Wir wollen auch mit diesen Repressionen offen und soweit möglich selbstbestimmt umgehen. Fals ihr uns unterstützen wollt, egal wie, freuen wir uns darüber.

Kohle erSetzen! – Unsere Sommeraktion

Auf dieser Website passiert gerade so wenig, weil viele von uns vor allem mit Kohle erSetzen! beschäftigt sind. Wir planen eine große Kohlekraftwerks-Blockade.
Sei auch du dabei!
Alle Infos zu Kohle erSetzen! findet ihr auf unserer eigenen Aktionswebsite.

Und hier ist unser Mobivideo!

Regionalgruppe Südwest: Protest gegen Bundeswehrpräsenz auf dem Hessentag

Nicht die Augen verdrehen lassen!

Am „Tag der Bundeswehr“, der 2017 am 10. Juni ausgerichtet wurde, hat die JunepA Regionalgruppe Südwest samt Unterstützer_innen wie auch zahlreiche andere Organisationen gegen die Bundeswehrpräsenz auf dem Hessentag in Rüsselsheim protestiert. Mit einer riesigen rosaroten Brille setzten wir uns in den Eingang des Bundeswehrgeländes und machten es uns mit Apfelpfannkuchen gemütlich, während die Besucher_innen des Geländes sich um uns herum schlängeln mussten. Unser Banner in pinker Tarnfarbe und unsere Flyer erklärten die Brille: Bloß nicht die Augen verdrehen lassen!
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Banner gegen Rheinmetall in der Uni Lüneburg

 

Am 7. Juni fand eine Diskussion mit Dirk Niebel (Rheinmetall) und Agnieszka Brugger (Die Grünen), moderiert von Jürgen Trittin (Die Grünen) in der Leuphana Universität Lüneburg statt.

Dirk Niebel war vor einigen Jahren noch Entwicklungsminister und ist jetzt bei Rheinmetall für die internationale Strategieentwicklung und globale Regierungsbeziehungen zuständig. Damit zeigt er, wie eng die Politik und die Rüstungsindustrie miteinander verwoben sind. ‚Banner gegen Rheinmetall in der Uni Lüneburg‘ weiterlesen

Einladung zum Bundestreffen in Rüsselsheim

Unser nächstes Bundestreffen steht an! Mit einer kleinen Besonderheit: Wir treffen uns nämlich vom 9.-11. Juni in Rüsselsheim (nahe Frankfurt), wo der diesjährige Hessentag stattfindet. Dort ist die Bundeswehr gleich mit zwei Ständen vertreten und wirbt im Volksfestcharakter fürs Töten und Sterben.

Deshalb werden wir neben den vielen Themen, die wir zu besprechen haben, am Samstagvormittag (wie auch das Friedensbündnis Hessentag) vor Ort auf diese zu unrecht geschönte Rekrutierungsmaßnahme aufmerksam machen. Niemand soll sich von der Bundeswehr die Augen verdrehen lassen!

Von Samstagnachmittag bis Sonntagnachmittag konzentrieren wir uns schließlich u.a. auf die Aktionen gegen Braunkohle im Rheinland (Kohle erSetzen!) und den G20-Gipfel in Hamburg. Wir werden zudem viel Grundsätzliches thematisieren, z.B. gibt es Input zum Konzept des „Nachhaltigen Aktivismus“.

Es wird also spannend, auch für neue Interessierte! Wenn du kommen möchtest, schreibe einfach an kontakt-junepa@riseup.net, dann bekommst du mehr Infos über Ort und Übernachtungsmöglichkeiten.

Bericht von der Rheinmetall-Blockade

Am 15. Mai haben wir mit 60 Menschen zwei Rheinmetall-Fabriken in Unterlüß blockiert. Rheinmetall ist das größte Rüstungsunternehmen mit Sitz in Deutschland und hat zwei Fabriken in Unterlüß, in denen Waffen/Munition und Landsysteme/Panzer hergestellt werden.

Rund um die Aktion gab es ein Camp, auf dem wir uns vorbereitet haben. Weil das Camp in der Mitte des Ortes auf dem Dorfplatz lag, gab es die Möglichkeit mit Anwohner_innen ins Gespräch zu kommen. Am Sonntag, parallel zur Aktionsvorbereitung, gab es einen Friedensgottesdienst, ein gemeinsames Essen und einen Spaziergang zu den Fabriken. Dieser wurde von der Hamburger Initiative gegen Rüstungsexporte organisiert.

Am nächsten Morgen haben wir uns von verschiedenen Orten aus in Kleingruppen auf den Weg zu einigen Toren und Zufahrtsstraßen der beiden Fabriken gemacht. Dabei sind wir an mehreren Stellen auf die Polizei getroffen, viele Polizeiketten konnten jedoch durchflossen werden. Die Tore konnten durch Sitzblockaden und durch ein Tripod, ein 3 Meter hohes Holzgestell versperrt werden. Dadurch wurde der Betriebsablauf erheblich gestört. ‚Bericht von der Rheinmetall-Blockade‘ weiterlesen

PM – Rheinmetalls Rüstungsfabriken in Unterlüß blockiert

Rheinmetall-Blockade Unterlüß
15.5.17

“Entrüstet euch”: Rheinmetalls Rüstungsfabriken in Unterlüß blockiert

Seit heute Morgen um 8 Uhr blockieren rund 40 Aktivist_innen zwei Fabriken des Rüstungsunternehmens Rheinmetall in Unterlüß bei Celle. Alle wichtigen Zufahrten der Fabriken sind durch Sitzblockaden versperrt, so dass Autos und LKWs dort nicht mehr auf das Werksgelände gelangen können. Dadurch ist der Betriebsablauf erheblich gestört. Die Aktivist_innen wollen mit ihrer Aktion ein deutliches Zeichen gegen Waffenproduktion und Rüstungsexporte setzen. Die Blockade soll weiterhin aufrecht erhalten werden.
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Die Campfläche wartet auf uns!

Liebe Leute!
Wir haben eine Campfläche – nein, sogar zwei! Die Polizei hat versucht, uns in letzter Sekunde vor unserem Aktionswochenende unsere gute Laune zu verderben, indem sie uns verboten haben, auf unserem Zeltplatz zu schlafen. Aber davon lassen wir uns nicht einschüchtern und können jetzt stolz verkünden, dass wir getrennte Wohn- und Schlafwiesen haben. Wenn das kein Luxus ist!
Wir treffen uns auf dem Dorfplatz in Unterlüß, dort können wir tagsüber unser Programm machen. Und wenn es Nacht wird, dann ziehen wir um. Für den Transport zwischen den beiden Wiesen wird gesorgt sein, es kann aber nicht schaden, wenn ihr Fahrräder, Autos oder Reittiere mitbringt.
Juchee! Wir freuen uns auf euch!